22.01.12 - Bezirksliga Männer: Rodewischer Handballwölfe – HCAB 23:30 (12:17)

Als Tabellenführer reisten die Annaberger Bezirksliga-Handballer mit breiter Brust zur schweren Auswärtsbegegnung zu den Rodewischer Handballwölfen. Wie ein Tabellenführer trat man dann auch auf und am Ende leuchtete ein hochverdienter 30:23 Auswärtssieg von der Anzeigetafel der Göltzschtalhalle.
Die Partie begann ganz nach dem Geschmack der Gäste, einige schnelle Ballgewinne brachten zunächst eine 3:1 Führung nach drei Minuten. Leider waren die Annaberger im Abschluss noch nicht konzentriert genug und ließen mehrere gute Möglichkeiten liegen. Auch der gewohnt starke Abwehrriegel brauchte durch einige Umstellungen etwas Zeit, um in die Gänge zu kommen. Diesen Umstand nutzten die Wölfe um aufzuschließen und in der 12. Minute gar mit 8:7 in Führung zu gehen. Eine weitere Umstellung der Defensive brachte in der Folgezeit die erhoffte Stabilität und die Angriffsbemühungen der Hausherren gerieten ins Stocken. Dagegen agierte die Annaberger Offensivreihe unaufgeregt und durchschlagkräftig. In der 22. Minute konnte Trainer Jörg Glowalla zufrieden einen 14:10 Vorsprung registrieren, der bis zur Pause auf 17:12 ausgebaut wurde.
Die Erzgebirger waren sich ihrer Stärke an diesem Tag bewusst und der Trainer musste nur wenig korrigieren. So begann die zweite Hälfte wieder mit einer Annaberger Dominanz, der die Vogtländer nicht genügend entgegenzusetzen hatten. Immer wieder wurde der überragende Torsten Meyer in Wurfposition gebracht und netzte insgesamt elfmal ein. Beim 25:18 nach einer Dreiviertelstunde war die Entscheidung gefallen, die Handballwölfe hatten auch konditionell nicht genügend Reserven, um die Begegnung eventuell noch drehen zu können. Der HCAB verwaltete den Vorsprung bis zum Abpfiff und das Endergebnis ging auch in dieser Höhe in Ordnung. „Es war eine Demonstration der Stärke, die in Rodewisch nicht selbstverständlich ist“, zeigte sich Trainer Glowalla sehr entspannt nach den absolvierten 60 Minuten. (mwnr)


HCAB: Steiner, Reinhold – Hartmann (2), Meyer (11), Wagner (5/2), Eck (1), Kanzler (1), Rösch (1), Richter (4), Blechschmidt (3), Breitfeld (1), Weber (2), Otto

   
   

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