HCAB-Frauen lassen zu viele Chancen ungenutzt!


Mit großen Personalproblemen sind die Annabergerinnen zum Heimauftakt gegen den TSV Penig angetreten. Nach den Ausfällen von Stefanie, Alina, Clara und Janine mussten auch Alena und Lucie kurzfristig passen.

In der Abwehr zeigten die HCAB-Mädels über die gesamte Spielzeit eine solide Leistung, trotzdem stand am Ende eine 18:22-Niederlage. „Wir hatten die Möglichkeit gehabt die Punkte in der Kreisstadt zu lassen, es wurden aber zu viele hundertprozentige Chancen ausgelassen“, so Jan Strasdat.

Die Partie begann für die Gastgeberinnen verheißungsvoll. Lisa, Antonia und Sarah warfen nach 6 Spielminuten eine 4:0 Führung heraus. Als Hannah nach 10 Minuten zum 6:2 traf, hatte man weiterhin ein gutes Gefühl. Ein taktischer Schachzug der Gäste (Manndeckung gegen Antonia) brachte uns allerdings total aus dem Rhythmus. Die Angriffe wurden plötzlich zu hektisch vorgetragen und die Fehlerquote im Passspiel stieg. In dieser Phase hatte Penig einen 5:0 Lauf und wir konnten unseren 7. Treffer erst in der 22. Minute erzielen. Die Seiten wurden schließlich leistungsgerecht, bei einem Zwischenstand von 10:10, gewechselt.

Beide Teams kamen nach der Pause nur schwer in die Gänge. In den ersten zehn Minuten gab es bis zum Spielstand von 12:13 kaum zwingendes auf beiden Seiten. Ab diesem Zeitpunkt kombinierte nun Penig im Angriff variabler sowie zielstrebiger. Sie konnten so unsere Abwehr des Öfteren aushebeln und ließen im Abschluss Mayte keine Chance. Auch die HCAB-Damen besannen sich nun wieder und fanden wieder Lücken in der gegnerischen Abwehr. Diese sich bietenden Chancen blieben leider oft ungenutzt, auch weil man immer wieder an der gegnerischen Torfrau scheiterte. Als an der Anzeigetafel nach 52 Minuten ein 15:20 zu lesen war, musste ein zweites Geringswalde her. Dies gelang trotz einer Ergebniskosmetik am heutigen Tag nicht mehr. Das faire Duell endete somit mit einer 18:22 Heimniederlage.

An Kampf und Einsatzwillen hat es mit Sicherheit nicht gelegen. Es waren heute einfach zu viele Fehlwürfe und mit 18 Treffern ist es schwer ein Spiel zu gewinnen. Aber auch positives kann man nach einer Niederlage abgewinnen. Unsere jüngste Sandy zeigte ihr aufstrebendes Talent, Ronja machte einen guten Job am Kreis und alle Spielerinnen gingen ans Limit.

Nun hofft man das nächste Woche die Auswärtspartie bei Zwönitz II erfolgreich gestaltet werden kann. Anwurf in Zwönitz ist am 04.10.2020 um 14:00 Uhr.

 

Ein Team – Ein Sieg


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