HCAB-Frauen weiter im freien Fall!!


Nach einer erneut spielerisch durchwachsenen Leistung setzte es die nächste vermeidbare Niederlage. Eigentlich hatte man sich vorgenommen, den Negativtrend der letzten Auswärtspartien zu stoppen.

Zumal man wusste, dass die Roßweinerinnen auch ihrer Form aus dem Vorjahr weit hinterher hinken. Das Spiel begann eigentlich sehr positiv für die Gäste. Erster Wurf – Erster Treffer – Erste Führung! So konnte es weitergehen. Nach Toren von Melanie Bartl und zweimal Lisa Strasdat konnte man bis zum 4:3 nach 10 Minuten noch ordentlich gegenhalten. Ab diesem Zeitpunkt häuften sich allerdings wieder unsere einfachen Fehler im Spielaufbau. Roßwein nutzte dies gnadenlos aus und zog bis zur 16. Minute auf 7:3 davon. Die Verunsicherung der Annabergerinnen wurde nun immer spürbarer. Vor dem gegnerischen Tor zeigte man Nerven und in der Abwehr war man meist nur zweiter Sieger. Folgerichtig ging es mit einem Halbzeitstand von 13:8 in die Kabinen.

Die Pause sollte genutzt werden um die Spielerinnen positiv aufzubauen. Ein 5-Tore Rückstand ist im Handball schnell aufzuholen. Dieses Vorhaben musste jedoch schnell wieder begraben werden. Bereits in der 40. Spielminute beim 17:10 Zwischenstand wusste und sah man wer den getauschten Parkettboden (ehemals schwarz, nun hell) als Sieger verlassen würde. Das reihenweise Auslassen von freien Wurfchancen und überhastete Abschlüsse sind nur Beispiele von derzeit zu vielen Defiziten im Annaberger Spiel. Positiv ist zu erwähnen, dass die Mannschaft sich nie aufgab und den Rückstand bis zum Schluss halten konnte.

Fazit: In der Abwehr stand man stabiler als zuletzt und ließ nur 22 Gegentreffer zu. Jedoch fehlte es im Angriff an essentiellen Aspekten. Die Spieleröffnung aus der Abwehr wurde meist mit zu wenig Tempo vorgetragen. Die Konterpässe wurden nicht punktgenau gespielt und hundertprozentige Würfe nicht getroffen. Selbst die Quote vom Siebenmeterpunkt mit 2 von 5 liegt unter dem Schnitt.

Die Mannschaft muss und kann sich nur selbst aus der derzeit schwierigen Situation befreien. Vielleicht schon nächste Woche beim Heimspiel gegen den Burgstädter HC II. HCAB:

 

Ein Team – Ein Sieg!

 

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